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Gewalt geht nicht!
Demokratie leben!
Gud So!
Schule ohne Rassismus

Demokratiekonferenz 2021

Am 5. November, von 15 – 18 Uhr

(In)stabile Gesellschaft?
Wie brüchig ist unsere Demokratie und was bedeutet das für uns?

Mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Beate Küpper zur Mitte-Studie.
Ist unsere Demokratie brüchig geworden? Wie (in)stabil ist sie? „Schlierspuren“ des Rechtspopulismus reichen bis weit in die Mitte hinein und zeigen, dass sie für rechtsextreme Aussagen anschlussfähig ist.
Studienautorin Prof. Dr. Beate Küpper wird Befunde aus der Mitte-Studie „Rechtsextreme und Demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21“ vorstellen, die gleichsam Hoffnung und Anlass zur Sorge bietet.
Was das für uns im Schwalm-Eder-Kreis bedeutet und welche Auswirkungen die Ergebnisse der Studie auf die Demokratieförderung im Schwalm-Eder-Kreis, wollen wir im zweiten Teil erörtern: Wo muss sie ansetzen? Welche Bedeutung kommt gerade der kommunalen Ebene zu? An wen sollten wir uns mit Angeboten der Demokratieförderung am Vordringlichsten richten? Was können wir in unserem Landkreis verbessern und wie können wir noch mehr Menschen erreichen?
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, sie aktiv zu gestalten. Wir freuen uns auf alle Demokratiegestalter*innen, die bei unserer Konferenz mit dabei sind diesen Fragen nachgehen wollen.

Wer ist dabei?

Mitglieder des Begleitausschusses, Projektträger*innen bei »Demokratie leben!«, Kooperationspartner*innen aus Schule, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit,
Jugendforum »gud so« und den SOR-SMC AGs, Freunde, Unterstützende und alle, die sich an der Partnerschaft für Demokratie im Schwalm-Eder-Kreis beteiligen möchten.

Begrüßung durch Landrat Winfried Becker
Leitung: Tom Werner mit dem Team der Koordinierungs- und Fachstelle

Hintergrund:
Die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) sind seit 2006 durchgeführte Erhebungen zu rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Die Studien erscheinen im Zwei-Jahres-Rhythmus und werden durch die FES beauftragt und herausgegeben.
Die diesjährige Studie wurde von Andreas Zick und Beate Küpper verfasst und trägt den Titel „Die geforderte Mitte – rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21“

Anmeldung Demokratiekonferenz

„Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“

unbekannte Autor*in

Nein zu Ausgrenzung und Rassismus
Jugendförderung mit digitaler Aktion bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus dabei

Vom 15. -28. März finden die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Jugendförderung des Schwalm-Eder-Kreises möchte ebenfalls ein weiteres Zeichen für Solidarität und Toleranz setzen und auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Deshalb beteiligt sich die Arbeitsgruppe auch, wie schon in den vergangenen Jahren, an der Aktion. Auch wenn es in diesem Jahr kein großes Projekt ist, sondern eine digitale Aktion. In den kommenden Tagen wird eine Bildreihe mit verschiedenen Statements zum Thema Rassismus über die Online-kanäle (Facebook: Jugendförderung Schwalm Eder und Instagram: jugendfoerderungschwalm_eder) der Jugendförderung gezeigt.

„Wir finden, dass sich jede kleine Aktion lohnt, mit der man ein Zeichen für mehr Toleranz und Vielfalt setzt“ so die Mitarbeitenden der Jugendförderung Schwalm-Eder.

Die internationalen Wochen wurden aufgrund des Massakers von Sharpeville am 21. März 1960 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Damals hatten Polizisten 69 Demonstrant*innen auf einer Demo gegen diskriminierende Passgesetze in Südafrika erschossen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Die Internationalen Wochen haben sich seither als grenzübergreifendes Veranstaltungsformat bewährt. Aufgrund der Fülle von durchgeführten Veranstaltungen sowie der nach wie vor aktuellen Brisanz des Themas hat sich der Zeitraum auf nun zwei Wochen ausgedehnt. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr vom 15. bis 28. März, unter dem Motto „Solidarität.Grenzenlos“ statt.

„Als Landrat des Schwalm-Eder-Kreises freue ich mich, dass wir zu dem nach wie vor in unserer Gesellschaft vorhandenen Rassismus aktiv Stellung beziehen und konsequent für ein gleichberechtigtes Miteinander eintreten. Wir haben in den vergangenen Jahren schon mehrfach an diesem internationalen Projekt teilgenommen. Dabei sind vielfältige Veranstaltungen entstanden, besonders durch Menschen die sich ehrenamtlich engagieren. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Landrat Winfried Becker.

Neben dieser Aktion setzt der Schwalm-Eder-Kreis mit dem kreiseigenen Projekt „Gewalt geht nicht!“ und dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, die beide an die Jugendförderung angebunden sind, zahlreiche weitere Akzente gegen Ausgrenzung und Hetze. Alle Projekte haben das Ziel aktiv gegen Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit sowie für ein faires und friedliches Miteinander einzutreten.

Alle Institutionen, Vereine und Verbände im Landkreis, aber auch Einzelpersonen sind aufgerufen, sich der Aktion anzuschließen und ebenfalls Statements zu teilen und gemeinsam ein Zeichen zu setzten.

Weitere Infos zum Thema unter

Gewalt geht nicht!
Demokratie leben!
Gud So!
Schule ohne Rassismus

Wir – engagiert für Toleranz und Demokratie!

Der Schwalm-Eder-Kreis steht zu seiner Verantwortung für unsere Demokratie und ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Gesellschaft. Unter dem Slogan „Wir – engagiert für Toleranz und Demokratie!“ sind mehrere Projektinitiativen aus dem Landkreis zusammengefasst. Jedes dieser Projekte informiert, berät und fördert.

Über das kreiseigene Projekt „Gewalt geht nicht!“ werden kleinere Veranstaltungsformate z.B. von Schulen, Ortsjugendpflegen, Sport und Jugendfeuerwehrgruppen unterstützt. Mit den Bundesfördergeldern aus dem Programm „Demokratie leben!“ können größere und länger laufende Projekte im Schwalm-Eder-Kreis realisiert werden. Das Jugendforum „gud so“ fördert gezielt Projekte die von Jugendlichen für Jugendliche veranstaltet werden. Und das Projekt „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage bietet Schüler*innen die Möglichkeit an ihrer eigenen Schule für ein faires Miteinander einzutreten.

Alle Projekte haben zum Ziel das Miteinander in unserem Landkreis fair und friedlich zu gestalten und aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzutreten. Wir hoffen mit diesem umfangreichen Angebot viele Menschen in unserem Landkreis zu erreichen und anzusprechen.

Seien auch Sie dabei, helfen Sie mit, dass demokratiefeindliche und extreme Einstellungen in unserer Gesellschaft keine Chance haben.

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