Ich und Deutschland

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Projektträger

Haus Sonnenschein Fritzlar

Projektzeitraum

01.11.2015 - 01.12.2015

Zielgruppe

Pädagogen-/innen, politische Arbeit, Ethik

Projektbeschreibung

Die Filmproduktion umfasst zahlreiche Teilschritte die im folgenden chronologisch dargestellt sind:

Arbeitspaket “Inhalte und Treatment”
– Akquise geeigneter Protagonisten
– Vorgespräche mit den möglichen Protagonisten
– Erarbeiten der filmischen Inhalte (Gesprächsanalyse)
– Auswertung und Auswahl der Protagonisten
– Klärung der Rechte am Bild und der Veröffentlichung
– Ausarbeitung des Treatments

Arbeitspaket “Drehplan und Disposition”
– Herausarbeiten der Drehorte und Kalkulation des zeitlichen Drehaufwandes
– Einholen der Drehgenehmigungen
– Terminvereinbarung mit allen Akteuren
– Disposition der Technik
– Terminvereinbarung mit dem technischen Personal und den Protagonisten

Arbeitspaket “Filmproduktion”
– Dreharbeiten (1 Tag pro Protagonist, 1 Tag für Experteninterviews)

Arbeitspaket “Postproduktion”
– Auswahl und Montage des Materials
– Ton- und Bildbearbeitung
– Ausgabe, Wandlung und Streaming des Films (DVD, Festplatte, SD-Karte, Online-Plattform

Projektziele

Inhalt des vorliegenden Projektantrags ist die Erstellung eines halbdokumentarischen Films mit einer Spieldauer von 6-12 Minuten beschreibt aus Sicht von fünf Flüchtlingen im Alter von 20-35 Jahren aus verschiedenen Ländern die Alltäglichkeit der deutschen Gesellschaft. Diese subjektiven unverstellten Blicke liefern den deutschen Betrachter teils erhellende, teils amüsante und teils auch zum Nachdenken anregende Wahrnehmungen der Deutschen und des Lebens in Deutschland. Der Film schafft durch seine emotionalisierende Wirkung Nähe und Sympathie zu den Protagonisten und verschafft eine Transparenz ihres Verhaltens, welches aus der Perspektive deutscher Bürger oftmals unverständlich ist oder gar als unverschämt wahrgenommen werden kann.
Die Flüchtlingswelle ist seit Wochen das Thema Nummer 1 in den Medien und auch in den Köpfen der Menschen. Wir alle sind stolz darauf, mit welcher Herzlichkeit die Menschen in Deutschland an vielen Orten die Flüchtlinge empfangen. Und trotzdem entstehen natürlich auch Ängste: Können wir das als Gesellschaft auffangen? Die gegenwärtige Hilfsbereitschaft kann auch in Skepsis und Zurückhaltung umschlagen – vielleicht sogar in Aggression, wenn es uns nicht gelingt, deutlich zu machen, dass hinter den Flüchtlingszahlen, einzelne Menschen stehen, die in Not sind, mit eigenen Geschichten und einer individuellen Persönlichkeit. Das Medium Film ist wunderbar geeignet, den einzelnen Menschen zu zeigen und nicht nur den Flüchtling. Wissen über die anderen, verhindert Gewalt und Hass. Das ist ein wichtiger und entscheidender Schritt zu Verständnis, Toleranz und vielleicht sogar Sympathie. Das ist das Ansinnen des hier beschriebenen Filmprojekts.
Insofern trägt der Film und dessen Veröffentlichung und Kommunikation zum zivilgesellschaftlichen Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz bei. Zudem liefert der Film für Menschen in Ämtern und Funktionen Gegenargumente und Fallbeispiele, die dabei helfen können, rechtsextreme Einstellungen zu entkräften.

Leitziele

Alle demokratischen Kräfte des Schwalm-Eder-Kreises arbeiten im Rahmen einer zu etablierenden „Partnerschaft für Demokratie“ konstruktiv zusammen. Das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit u. Intoleranz zu erhöhen.

Die aktive Förderung der Demokratie und demokratischer Gestaltungsprozesse wird als Querschnittsaufgabe in der Arbeit mit jungen Menschen angesehen.

Kontaktdaten

auf Anfrage

Links und weitere Informationen

Hier ist der fertige Film bei youtube eingestellt: Wo will ich hin und wer nimmt mich auf?

 

 

2016-08-09T14:28:38+00:0023. März, 2016|DL - Einzelprojekte 2015|