Beratung, Intervention und Präventionsarbeit in Gruppen

//Beratung, Intervention und Präventionsarbeit in Gruppen

Projektträger

Gewalt geht nicht! - Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreise

Projektzeitraum

01.03.2015 - 31.12.2015

Zielgruppe

Zielgruppe sind die Personen und Institutionen, die von rechtsextremen Vorfällen entweder selbst betroffen sind, oder in ihrer Organisation, Institution oder in ihrem Lebensumfeld damit umgehen müssen.
Für die Präventionsarbeit in Gruppen sind es Gruppen oder Gliederungen verschiedener Institutionen, Vereine und Verbände, wie beispielsweise Feuerwehren, Sportvereine, Schulklassen, etc.

Projektbeschreibung

In diesem Projekt soll Herr Helge von Horn als Experte im Feld der Demokratiegefährdung durch Rechtsextremismus eingesetzt und finanziert werden. Das Angebot wird spezifisch nach anfallenden Bedarfen und Anfragen ausgerichtet.
Herr von Horn wird vielfach unterstützend, aber überwiegend eigenständig eingesetzt.
1) Die Beratung erfolgt Situationsabhängig durch einen ausgebildeten Berater im Gebiet Rechtsextremismus. Sie ist im Regelfall aufsuchend und erfolgt vertraulich.
2) Gleiches gilt für die Intervention. Hier können beispielsweise Hilfestellungen gegeben, Kontakte vermittelt und gemeinsam Lösungswege beschritten werden.
3) Für die Präventionsarbeit in Gruppen existieren mehrere Module für Workshops und Veranstaltungen, jeweils auf unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen zugeschnitten und in verschiedenen Längen, um individuell auf Bedürfnisse eingehen zu können. Ein Schwerpunkt liegt in der Sensibilisierung von Jugendlichen und der Wissensvermittlung und Handlungskompetenz für Multiplikatoren.

Projektziele

Beratung:
In einer Beratung soll Personen oder Institutionen notwendiges Wissen im Bezug auf rechtsextremistische Erscheinungsformen, Lageeinschätzungen etc. vermittelt werden, das ihnen hilft, Situationen für sich selbst zu klären und einen eigenen Umgang damit zu finden.
Intervention:
Die Intervention erfolgt bei einem konkreten Hilfegesuch und ist darauf ausgerichtet durch Hilfe zur Selbsthilfe, aber auch beispielsweise durch die Vermittlung von Kontakten die Situation zu lösen.
Präventionsarbeit in Gruppen:
Hier wird mit eigens entwickelten Workshops oder Veranstaltungen versucht, rechtsextremistischen Tendenzen präventiv entgegen zu wirken. Durch Information und Aufklärung kann so sensibilisiert und der rechtsextremen Agitation ihr Reiz genommen werden.

Leitziele

Alle demokratischen Kräfte des Schwalm-Eder-Kreises arbeiten im Rahmen einer zu etablierenden „Partnerschaft für Demokratie“ konstruktiv zusammen. Das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit u. Intoleranz zu erhöhen.

Kontaktdaten

Gewalt geht nicht!
Parkstraße 6
34576 Homberg (Efze)

2016-03-23T20:05:27+00:00 23. März, 2016|DL - Einzelprojekte 2015|